4. Dezember 11.00 Uhr Matineekonzert zur Reihe „Alte Musik live“, MIM Berlin
Musik von J.H. Schein, M. Praetorius, C. Monteverdi u.a.
als Gäste: Julia Kirchner (Sopran), Ziv Braha (Laute)
3. Dezember 2011 (Details folgen)
Musik von J.H. Schein, M. Praetorius, C. Monteverdi u.a.
als Gäste: Julia Kirchner (Sopran), Ziv Braha (Laute)
2. Dezember 2011 Marcolinipalais Dresden
Musik von J.H. Schein, M. Praetorius, C. Monteverdi u.a.
als Gäste: Julia Kirchner (Sopran), Ziv Braha (Laute)
6. - 9. Oktober 2011 zusammen mit dem a-capella Ensemble Thios Omilos (Leipzig)
"Musica Nova" - Musik von A. Willaert, Kompsitionen von Thuon Burtevitz, Cecilia Arditto und einer Klanginstallation von Robert Rehnig
17. Oktober 2010, 16.00 Uhr "In Stilo Italiano" mit Julia Kirchner (Gesang) & Ziv Braha (Laute), Alte Handelsbörse Leipzig
„In Stile Italiano“ – Musik von A. Falconiero, T. Merula, B. Marini, V. Aleotti, C. Monteverdi, J. H. Kapsberger u.a.
als Gäste: Julia Kirchner (Sopran), Ziv Braha (Laute)
16. Oktober 2010, 19.00 Uhr "Oschatzer Musikherbst", St. Aegidienkirche
„In Stile Italiano“ – Musik von A. Falconiero, T. Merula, B. Marini, V. Aleotti, C. Monteverdi, J. H. Kapsberger u.a.
als Gäste: Julia Kirchner (Sopran), Ziv Braha (Laute)
27 März 2010, Galerie JeanFJans Brüssel
„In Stile Italiano“ – Musik von A. Falconiero, T. Merula, B. Marini, V. Aleotti, C. Monteverdi, J. H. Kapsberger u.a.
als Gäste: Coline Dutilleul (Sopran), Nicolas Achten (Laute, Harfe, Bariton)
26. März 2010, Eglise St. Antione Brüssel
„In Stile Italiano“ – Musik von A. Falconiero, T. Merula, B. Marini, V. Aleotti, C. Monteverdi, J. H. Kapsberger u.a.
als Gäste: Coline Dutilleul (Sopran), Nicolas Achten (Laute, Harfe, Bariton)
01. November 2009, 11.00 Uhr Matineekonzert Musikinstrumentenmuseum Leipzig
„Wir glauben all an einen Gott“ – Musik von M. Praetoius, J. Walter, C. Goudimel u.a.
Gäste: Anja Lipfert (Sopran), Ziv Braha (Laute und Tenor)
31. Oktober 2009, 17.30 Uhr Rathaus Torgau
„Wir glauben all an einen Gott“ – Musik von M. Praetoius, J. Walter, C. Goudimel u.a.
Gäste: Anja Lipfert (Sopran), Ziv Braha (Laute und Tenor)
25. April 2009, 19.30 Uhr Thomaskirche Leipzig mit dem Kammerchor Josquin des Préz, Leitung: Maurice van Lieshaut
Josquin, Missa „Hercules Dux Ferrariae”
19. Oktober 2008, 17.00 Uhr, Michaeliskirche Erfurt
„Banchetto Mucicale“ – Musik von J.H. Schein u.a.
Gast: Christine Mothes (Sopran und Blockflöte)
18. Oktober 2008, 19.00 Kirche Oehrenstock bei Ilmenau
„Banchetto Mucicale“ – Musik von J.H. Schein u.a.
Gast: Christine Mothes (Sopran und Blockflöte)
17. Oktober 2008, Fachhochschule für Instrumentenbau Markneukirchen
„Banchetto Mucicale“ – Musik von J.H. Schein u.a.
Gast: Christine Mothes (Sopran und Blockflöte)
30. August 2008, International Young Artists Presentation im Rahmen des Festival van Vlaanderen Antwerpen (lobende Erwähnung der Jury "highly recommanded")
„Musica Nova“ – Madrigale & Motetten von Adriaen Willaert
Gast: Christine Mothes (Sopran)
24. August 2008, 11.Uhr Matineekonzert Musikinstrumentenmuseum Leipzig
„Veni Venezia e poi muori“ - Musik von Meistern der venezianischen Schule
Gast: Christine Mothes (Sopran)
23. August 2008, 17.00 Uhr Schlosskirche Torgau
„Veni Venezia e poi muori“ - Musik von Meistern der venezianischen Schule
Gast: Christine Mothes (Sopran)
Im Jahr 2011 spielt RinascitaConsort Konzerte mit Musik um Adrian Willaerts Musica Nova & Kompositionen von Thuon Burtevitz, Cecilia Arditto und Robert Rehnig (Details folgen).
Als einer der letzten frankoflämischen Komponisten war Adrian Willaert in Italien tätig. Geboren wahrscheinlich um 1490 in Brügge, hatte Willaert ab 1527 bis zu seinem Tode die Kapellmeisterstelle an San Marco in Venedig inne. Nach Aussagen seines Schülers Zarlino war er der wichtigste Impulsgeber für die "venezianische" Schule. Zu seinem Schülerkreis zählten außerdem Rore, Vicento, Parobosco, A. Gabrieli und Porta.
Im Venedig jener Zeit pflegte eine Gruppe exilierter republikanischer Florentiner (überwiegend Bankleute) ihre humanistisch geprägte Literatur und Musikkultur. Von diesen erhielt Willaert einen umfangreichen Auftrag zur Komposition von Madrigalen und Motetten. Der Auftrag war nicht ungefährlich - trug er doch dazu bei, die republikanischen Ideen zu verbreiten, die nach der Machtergreifung der Medici eben jene Florentiner, Willaerts Auftraggeber, ins Exil gezwungen hatten. So kursierte die Musica Nova vor ihrem Druck 1559 lange als Manuskript - und war wegen seines politischen Hintergrunds und seiner außerordentlichen Qualität längst eine Art offenes Geheimnis, das nicht wenige Interessierte aus Europa nach Italien zog.
Die Musica Nova enthält Motetten mit und Madrigale - bei denen bis auf eine Ausnahme alle Texte von Petrarca stammen. Auch dieser war aus Florenz exiliert, und viele seiner Texte lassen sich unschwer im Zusammenhang mit dem Schicksal der Exilflorentiner deuten: wie die Marientexte (interessanterweise ist der Dom zu Florenz eine Marienkirche) oder der Psalm vom exilierten König David. Zur Textausdeutung verwendete Willaert alle zum Genre der Mottete gebräuchlichen Mittel und adaptierte diese auch für die Madrigale.
Die Intensität der Stücke, die in ihrer universellen Sprache Themen wie die unerfüllte Liebe zur Frau Laura oder die Sehnsucht nach dem Verlorenen und Unerreichten vermitteln, vermag uns auch heute noch tief zu berühren.
