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Die Musiker

Kerstin Reinboth

Diskantvioline

Kerstin Reinboth gehört zur jungen Generation von Musikern, die sich auf die Aufführung von Musik vergangener Epochen mit historischem Instrumentarium konzentrieren. Sie wollte zunächst wie ihre Eltern, Physikerin werden, doch kurz vor dem Abitur änderte sie ihre Pläne und begann als Junior-Studentin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin Violine zu studieren. Ihr Studium der modernen Violine schloss sie 2005 in Leipzig ab und spezialisierte sich in Studium bei Sigiswald Kuijken in Brüssel, dass sie 2008 „cum laudae“ abschloss.
Noch im selben Jahr gründete sie das Violinconsort RinascitaConsort. Daneben spielt sie in der internationalen besetzten Formation Concerto Zanni Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts. Als Gastmusikerin ist sie in Deutschland und im europäischen Ausland unter anderem mit Ensemblen wie Leipziger Concert, Merseburger Hofmusik, Academia Montis Regalis, Haydn Sinfonietta Wien, Concerto Sacro und Octopus Barockorkest beim Bachfest Leipzig, im Leipziger Gewandhaus, dem MDR Musiksommer, dem Renaissancefestival Wittenberg oder dem Centropalia Festival zu hören gewesen. Sie wirkte außerdem an CD-Produktionen für die Label Hyperion und BIS sowie an Radio-Produktionen für den Mitteldeutschen und Bayerischen Rundfunk mit. Wertvolle Erfahrungen sammelte Kerstin in Meisterkursen und Kursen mit Christine Busch, Stanley Ritchie, Mira Glodeanu, Hélène Houzel und Amandine Beyer sowie in Orchesterprojekten mit Paul Agnew, Alessandro de Marchi, Barthold Kuijken, und Enrico Onofri. Mit Thuon Burtevitz, arbeitet Kerstin für die Komposition "Raba in Sard..." für Violine und präpariertes Klavier zusammen, die 2008 mit dem renommierten Stuttgarter Kompositionspreis ausgezeichnet wurde. Mit den Komponisten Thuon Burtevitz, Robert Rehning und Cecilia Arditto gibt es ein Zusammenarbeit für das Projekt „Musica Nova“ mit RinascitaConsort.
2008 und 2009 erhielt Kerstin Stipendien der Academia Montis Regalis. Sie lebt in Leipzig und Brüssel und spielt unter anderem Stilkopien von Instrumenten nach Jacobus Stainer (1678) und Andrea Amati von (1566). Außerdem liebt und spielt Kerstin die Viola. Erfahrungen als Altistin in verschiedenen Chorprojekten sowie Gesangsunterricht bei Marek Rzepka und Anja Lipfert, Improvisationsstudien bei Martin Erhardt und Jean Tubery runden ihre Ausbildung ab.


Anne Kaun

Diskantvioline, Altviola

Anne Kaun, geb. 1986, wuchs in Berlin auf. Mit 7 Jahren erhielt sie privaten Violinunterricht , später wurde sie Jungstudentin an der HfM Hanns Eisler bei Prof. Michael Vogler. Nach ihrem Abitur 2006 begann sie jedoch zunächst ihr Medizinstudium in Leipzig. Sie widmete sich weiterhin der Musik mit wachsendem Interesse und Begeisterung für die „Alte Musik“. Sie nahm Unterricht bei Georg Kallweit (Akademie für Alte Musik Berlin) begann parallel zu ihrem Medizinstudium 2009 das Studium der Barockvioline bei Prof. Susanne Scholz an der HMT Leipzig. Sie besuchte u.a. Kurse mit Georg Kallweit, Stephan Mai, Raphael Alpermann, Paolo Pandolfo und Manfredo Kraemer.


Marie Catherine Cumps

Altviola

Marie Catherine Cumps, geboren 1986 in Antwerpen und aufgewachsen in einer Musikerfamilie, kam durch das Interesse ihrer Eltern an der historischen Aufführungspraxis bereits in jungen Jahren in Kontakt mit Renaissance- und Barockmusik. Mit 8 Jahren hat sie ihren ersten Geigenunterricht bei Jorien Van Tuinen und später bei Els Sykora. Mit 11 Jahren bekommt sie eine Barockvioline um mit musikalischen Freunden ihrer Eltern eine Kantate von Clérambault aufzuführen.

Während ihrer Zeit an der Waldorfschule in Antwerpen, erhält sie Musikunterricht bei Jan Melaerts, der ebenfalls in der alte Musik aktiv ist, und wirkt mit im Melisma Consort bei einer Aufführung seines Chores Melpomene. Mit 14 Jahren nimmt sie an der Aufführung geistlicher Werke und Madrigale von Monteverdi mit dem Kammerchor Camerata Vocale unter der Leitung von Philippe De Clerck teil. Ab ihrem fünfzehnten Lebensjahr spielt sie regelmäßig bei Barockoperprojekten des Musiktheaters Muziektheater Transparant - einem Jugendmusiktheater in Antwerpen unter der musikalischen Leitung von Marcin Lasia, Jan Van Outryve, Ayala Sicron und Thomas Baeté.

Ein Jahr vor ihrem Studium erhält sie Unterricht im Fach Barockvioline bei Stéphanie de Failly und Marcin Lasia. Seit 2007 studiert Marie Catherine Cumps Barockvioline am Conservatoire Royal de Bruxelles bei Mira Glodeanu und Benoit Douchy. Sie absolvierte Meisterkurse bei Stefano Montanari und Elisa Citterio in Urbino und spielte zusammen mit Ensembles wie La Cetra d'Orfeo unter Michel Keustermans und Concerto Sacro unter Gregor Meyer.


Julia Saretz

Tenorviola

Julia Saretz ist 1982 in Torgau / Deutschland geboren. Da beide Eltern Musiker sind, kam sie früh mit Musik in Kontakt. Im Alter von 6 Jahren begann sie Violine zu spielen und auch Klavierspiel, Gesang und Chor waren Teil ihrer musikalischen Ausbildung. Von 1997 bis 1999 studierte sie Geige in Leipzig bei Constanze Beyer, der Konzertmeisterin des Leipziger Barockorchesters. Im Jahr 1999 begann sie Viola spielen, zunächst mit Stefan Fehlandt (Berlin) und seit September 2000 an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig mit Tatjana Masurenko und Klaus Schwenke. Nach Abschluss ihres Viola-Studiums studierte sie Musikwissenschaft an der Universität Leipzig.

Bereits während ihres Studiums interessierte sie sich für Interpretation Alter Musik. Sie arbeitet mit Amici musicae, einem auf Interpretation von Barockmusik spezialisierten Ensemble mit Sängern und Instrumentalisten, und mit dem Barock-Orchester Musica Lipa. Sie war in verschiedene Projekte mit Studenten aus der Barock-Abteilung der Hochschule für Musik und Theater Leipzig einbezogen, eben so in Kammermusik mit Geiger Bernhard Forck (Berlin) und dem Forck Ensemble. Daneben spielt Julia auch Kontrabass in einer Jazzband.

Seit Juli 2009 ist Julia Projektmanagerin der renommierten Akademie für Alte Musik in Berlin.


Isolde Winter

Bassvioline

Isolde Winter wurde in der Nähe von Berlin geboren und begann im Alter von 7 Jahren mit dem Violoncellospiel. Schon in ihrer Jugend, in der sie Jungstudentin der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin war, wurde durch vielfältige Begegnungen das Interesse an Alter Musik geweckt. Seit 2001 beschäftigt sie sich intensiv mit Historischer Aufführungspraxis. Sie studierte Barockcello in den euroräischen Zentren für Alte Musik in Basel und Den Haag bei Christophe Coin, Petr Skalka und Jaap ter Linden. Dort erwarb sie auch das Lehrdiplom.

Danach schloß sich neben einer freiberuflichen Tätigkeit in verschiedenen Ensembles (u.a. Merseburger Hofmusik, Musica Lipa, LeipzigBarock, Private Musick) das Aufbaustudium bei Peter Hörr in Leipzig an, das sie im Mai 2009 mit dem Konzertexamen beendete. 2008 war sie Stipendiatin des italienischen Barockorchesters Academia Montis Regalis. Zahlreiche Meisterklassen bei Künstlern wie dem Freiburger Barockorchester, Phoebe Carrai , Reinhard Goebel u.a. gaben ihr wichtige Impulse und Anregungen.